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Sonderausstellungen Archiv 2015

Riss durchs Leben - Kriegsalltag in Weil 1914-1918
12. Oktober 2014 – 17. Mai 2015

Die Sonderausstellung ist angelehnt an das Alltagsleben der Bevölkerung in Weil am Rhein zur Zeit des großen Krieges, dessen Ausmaße deutlich in den einzelnen Orts- und Gemeindeteilen Friedlingen, Leopoldshöhe, Haltingen, Ötlingen und Märkt spürbar wurden, wie sofortige Schließung der Grenzen zur Schweiz, Einquartierung, Einrichtung von Lazaretten, Einsatz der landwirtschaftlichen Wagen und Zugtiere fürs Militär.

Riss durchs Leben                                             Riss durchs Leben  

Pfarrer Gotthold Schlusser (1865-1940), welcher damals aktiv am Alltagsleben teilgenommen hat, berichtet als unmittelbarer Zeitzeuge im Evangelischen Gemeindeboten in den Jahren von 1912-1919 über die Auswirkungen des 1. Weltkrieges in seiner Gemeinde.
Auszüge aus seinen eindrücklichen Zeitzeugenberichten und ergänzende fotografische Momentaufnahmen von Weiler Alltagsszenen bilden den Mittelpunkt der Ausstellung.

Die Besucher begeben sich auf eine Zeitreise und durchwandern die einzelnen Szenenkapitel. Dadurch haben sie die Gelegenheit den damaligen Zeitgeist als auch die einschneidende emotionale Entzweiung der betroffenen Menschen - Riss durchs Leben - zu erleben und zu erfahren.      

Das Museum hat samstags von 15.00-18.00 Uhr und sonntags von 14.00-18.00 Uhr geöffnet.  

Jeden 1. Sonntag im Monat um 16.00 Uhr ist eine Führung.  

Sonderführungen und Gruppenanmeldungen auf Anfrage.   


Verstrickungen.
Vom alten Handwerk zum Kunstobjekt


13. Juni 2014 bis 01. März 2015 

„Ob Socke, Mütze, Pullover oder Schal - Strickwaren begegnen uns in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens.

Diente das Stricken vor der Industrialisierung im 18. Jahrhundert vor allem dem familiären Nebenerwerb und dem Hausgebrauch, entwickelte es sich bald zu einer wichtigen Technik zur Herstellung modischer Textile.

Doch nicht nur zu Bekleidungszwecken, auch zur individuellen Aufwertung des Kleidungsstils, der Verschönerung des Alltags oder zur Dekoration wird heutzutage vermehrt gestrickt.
Der eigenständige kreative Prozess steht weit stärker im Vordergrund als noch vor 200 Jahren, wodurch das alte Handwerk nach und nach zum Kunstobjekt avanciert - und sich so wie ein roter Faden durch unser Leben zieht.“  
 
KURATION
Tanja Bühler - BA Deutsche Philologie & Kulturanthropologie  
 
MITARBEIT RAUMGESTALTUNG UND AUSSTELLUNGSREALISIERUNG
Anita Fuchs - Kuratorin Museum am Lindenplatz Weil a. Rhein / Simone Kern - ehemalige Kuratorin / Tonio Paßlick - Kulturamt Weil a. Rhein

      

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